#2 Referendariat abbrechen oder durchziehen?

#2 Referendariat abbrechen oder durchziehen?

Oder: Woher weiß ich denn, ob der Lehrerberuf wirklich nichts für mich ist oder gerade einfach nur das Referendariat sehr bescheiden ist?

referendariat abbrechen oder durchziehen


Wenn ich meine eigene Zeit im Referendariat noch einmal rekapituliere, dann glaube ich, dass genau diese Frage eine der ersten Fragen war, die sich in meinem Kopf konkretisiert hat, als ich angefangen habe, an meiner eigenen Lehramtsausbildung zu zweifeln. Ich meine, immerhin wollte ich ja mal Lehrer werden - zumindest dachte ich das bis dato! - und nun kommt mir der Gedanke, das Ganze abbrechen zu wollen. Das macht man dann ja nicht einfach mal so nebenbei.

Außerdem ging es vielen anderen ReferendarInnen um mich herum ähnlich wie mir: Sie waren überfordert mit den ganzen Aufgaben, die zu tun waren, das Handling der SchülerInnen, einen eigenen Stil finden, den Fachleitern gerecht werden, Termine hier, Termine da - warum sollte ich da jetzt "etwas Besonderes" sein? Ist halt eine Phase, muss man durch.

Trotzdem habe ich mich gefragt, ob es an mir persönlich liegt, dass ich das alles irgendwie nicht hinbekomme. Ob ich wenigstens das Referendariat durchziehen soll, damit auf meinem Lebenslauf nichts "Unfertiges" steht und ich mir dennoch die Tür offen lasse, vielleicht doch irgendwann diesen Beruf wieder ergreifen zu können - aktuell kann ich nur sagen, dass ich das nicht mehr wollen würde! - oder ob tatsächlich der Lehrerberuf per se nichts für mich ist und ich lieber meinen Fokus auf die Suche nach Alternativen richten sollte. Ich persönlich habe mich für Letzteres entschieden, weil ich dann doch gemerkt habe, dass ich mich in diesem Beruf nicht sehe.

Woher weiß ich denn jetzt, für welchen Weg ich mich persönlich entscheiden soll?

Nun, das weiß ich persönlich natürlich nicht für deinen konkreten Fall, aber ich denke, du kannst deiner persönlichen Antwort schon ein gutes Stück näher kommen, wenn du dir die richtigen Fragen stellst.  Zumindest habe ich das so gemacht. Da gibt es natürlich jetzt nicht die fünf Fragen, die du dir stellen musst und fertig ist die Lösung, aber:

Du bekommst eine Orientierung und kannst deinen Fokus auf einen Weg richten.

Und wenn du alleine nicht weiter kommst, kann ich dich gerne unterstützen und mit dir gemeinsam erste Pläne schmieden. :-)

Die zentrale Frage, um die sich am Ende doch alles dreht:

Warum willst du Lehrer werden? 

Oder auch: Warum wolltest du mal Lehrer werden (und jetzt vielleicht nicht mehr, weil du falsche Erwartungen an den Lehrerberuf hattest)?

In diesem Artikel werden die vielen verschiedenen Rollen und Herausforderungen im Lehrerberuf im Überblick aufgezeigt. Fakt ist: Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen und kann auf keinen Fall alle Rollen zu 100 % erfüllen und auch nicht alle Herausforderungen zu 100% meistern. Klarheit über die eigenen Stärken, Interessen und Ziele zu haben, kann dich der Beantwortung der Frage schon ein gutes Stückchen näher bringen.

Hast du dich schon einmal gefragt, ob du eigentlich gar nicht Lehrer werden willst oder das Referendariat dich einfach gerade an deine Grenzen bringt? Und, hast du eine Antwort darauf gefunden? Oder bist du noch am grübeln?

 Ich freue mich über deinen Kommentar.


Weiterlesen: #3 Wie finde ich Ideen für Alternativen zum Lehrerberuf?


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